Nach AfD-Analyse: Harald Lesch und die Psychologie hinter Hass

Auch hier im Blog haben wir eine kleine Ahnung davon bekommen, welche Reaktionen es auf das Harald-Lesch-Video

Das AfD-Programm wissenschaftlich geprüft”

gegeben haben mag.

Jetzt hat Lesch selbst dazu Stellung genommen. In der Süddeutschen Zeitung berichtet der Astrophysiker von “sehr hässlichen Hassmails” – und weist zugleich auf ein neues Video hin:


Direktlink zum Video auf Youtube

In aller Seelenruhe liest Lesch die Angriffe und Beleidigungen vor.

Lesch fragt sich: Wie kommt es, dass sich Leute so angehen? “Der Normalfall ist, dass man von sich selbst auf andere schließt”, sagt er. Nur wenn es um den Feind gehe, dann sei das auf einmal anders. Man selber beurteile sich als gut, unterstelle aber dem Anderen immer das Übelste.

Das gilt für Linke und Rechte, für Palästinenser und Israelis und auch für Republikaner und Demokraten in den USA. Natürlich hat unser Professor dafür Studien, Diagramme – und sogar einen Fachbegriff: Motive Attribution Asymmetry, also eine Asymmetrie in der Zuschreibung von Motiven.”

Zum Weiterlesen:

  • Klimawandel und Energiewende: Harald Lesch prüft das Parteiprogramm der AfD, GWUP-Blog am 1. Juli 2016
  • “Sehr hässliche Hassmails”, Süddeutsche am 16. August 2016
  • ZDF-Professor antwortet Hassmail-Verfassern, Vice am 16. August 2016

0 Kommentare zu “Nach AfD-Analyse: Harald Lesch und die Psychologie hinter Hass”


  1. Keine Kommentare

NEU: Skeptiker 2/2017

SKEPTIKER 4/2016

GWUP im Social Web